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Fachgebiet Datenbanksysteme und InformationsmanagementTestimonial Poepsel SCP

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Erfahrungen mit dem Software Campus – Ein Interview mit Rudi Poepsel Lemaitre

Wie hast du zum ersten Mal vom Führungskräfte-Ausbildungsprogram Software Campus erfahren?

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Ich wurde zum ersten Mal auf das ˈSoftware Campusˈ-Programm aufmerksam, nachdem ich meine Bachelorarbeit in der DIMA-Gruppe erfolgreich verteidigt hatte. Damals schlugen mir Juan Soto und Prof. Volker Markl vor, mich als Masterstudent für das ˈSoftware Campusˈ-Programm zu bewerben. Es gab bereits einige DIMA-Doktoranden, die erfolgreich an diesem Programm teilgenommen hatten. Ich war jedoch der erste Masterstudent der TU Berlin, der ein eigenes ˈSoftware Campusˈ-Projekt leitete.

Woran hast du in deinem von Software Campus geförderten Projekt gearbeitet (oder tust es noch)?

Ich hatte schon immer ein großes Interesse an skalierbaren Systemen und daran, wie sich neue Verarbeitungsalgorithmen möglicherweise daran anpassen lassen. Als ich Martin Kiefer, ebenfalls alumni des Software Campus, als meinen Betreuer auswählte, stellte er mir eine Familie von Datenverdichtungsalgorithmen vor, die Synopsen genannt werden. Dann kamen wir auf die Idee, sie effizient in Datenfluss-Engines wie Apache Flink oder Spark für die Datenstromverarbeitung zu integrieren. Wir schufen ein neues System namens Condor, das die Spezifikation von synopsenbasierten Streaming-Jobs auf allgemeinen Datenfluss-Systemen erleichtert. Es ermöglicht den Benutzern, verschiedene Streaming-Analyseanwendungen mit einer Vielzahl von Synopsen zu erstellen, während alle internen Verarbeitungsdetails im Hintergrund geschehen.

Wie war deine Erfahrung im Verlauf des ganzen Prozesses von der Bewerbungsvorbereitung bis hin zur Fertigstellung des Projekts?

Die Leitung meines Forschungsprojekts war bei weitem die größte Verantwortung, die ich je hatte. Als Masterstudent in der Lage zu sein, seine eigenen Ideen in ein großes Projekt umzusetzen, war eine große Chance. Es gab auch große Herausforderungen, die mir dabei halfen, wichtige Soft Skills zu erlernen und zu verbessern, die man an der Universität normalerweise nicht erhält – zum Beispiel Management und Führung. Dies ist auch ein Ergebnis des Kontakts mit den Industriepartnern von Software Campus. Als Teilnehmer von Software Campus muss man an sechs Managementseminaren teilnehmen, die von diesen Industriepartnern abgehalten werden. Diese Coaching-Seminare bieten die einzigartige Gelegenheit, von den größten IT-Unternehmen aus ganz Deutschland zu lernen und gleichzeitig andere ˈSoftware Campusˈ-Teilnehmende kennen zu lernen. 

Wie hat dich DIMA auf deinem Weg zum Erfolg im Software Campus unterstützt?

Die DIMA-Gruppe hat mich von Anfang an unterstützt. Wie bereits erwähnt, war es ein großer Vorteil, ehemalige Doktoranden zu haben, die bereits den Antrag gestellt und ein Projekt geleitet haben. Mein Projekt-Betreuer Martin Kiefer sowie Dr. Jonas Traub halfen mir während des Antragsverfahrens. Nachdem ich angenommen worden war, war es keine leichte Aufgabe, andere Studenten zu finden, die ich für mein Projekt einstellen konnte. Juan Soto, der akademische Direktor von DIMA, erlaubte mir jedoch, mein Projekt in seinen Kursen auszuschreiben. So konnte ich die richtigen Studierenden für eine Zusammenarbeit während des gesamten Projekts zu finden. Die wichtigste Unterstützung, die ich erhalten konnte, war jedoch die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit mehreren DIMA-Mitarbeitern, wie Dr. Kaustubh Beedkar, Dr. Jorge Arnulfo Quiané Ruiz und Philipp Grulich. Mit ihnen tauschte ich mehrfach alle meine Ideen aus, was mir half, die Grundlagen meiner Forschung zu verbessern. All diese Gründe machen DIMA als großartige Forschungsumgebung aus.

Wie wird deine Teilnahme am ˈSoftware Campusˈ-Programm dir auf deinem zukünftigen Karriereweg helfen?

Ich sehe den Software Campus als die perfekte Gelegenheit für einen Masterstudenten, als Fach- und Führungskraft zu wachsen. Ich habe festgestellt, dass die Teilnahme am ˈSoftware Campusˈ-Programm mir geholfen hat, das große Ganze zu sehen und mit wichtigen Managementaufgaben umzugehen, was die Branche in Deutschland und der ganzen Welt von neuen IT-Profis für die Zukunft fordert. Nach dieser Erfahrung sehe ich mich mit den neuen Hard- und Softskills, die ich während dieses Programms verbessern konnte, besser auf die Zukunft vorbereitet. Hervorheben möchte ich auch, dass ich während meines Projekts gelernt habe, wie ich mein Team während der gesamten Zusammenarbeit leiten und motivieren kann, um unsere Ziele zu erreichen. Außerdem werden die Kontakte, die ich knüpfen konnte, für die zukünftige Zusammenarbeit sehr nützlich sein. Abschließend kann ich sagen, dass es mir Spaß gemacht hat, mein Forschungsprojekt zu leiten, und ich kann andere Studenten nur motivieren, sich am ˈSoftware Campusˈ-Programm zu beteiligen.

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