TU Berlin

Fachgebiet Datenbanksysteme und InformationsmanagementBIZYCLE

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BIZYCLE

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Die Ziele des Vorhabens

Eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung liegt in der Möglichkeit, alle relevanten Daten, die in den eingesetzten EDV-Systemen (z.B. Buchhaltung, Personalplanung, Produktion, Logistik, Vertrieb) und in externen Quellen vorliegen, miteinander in Bezug zu setzen, um sie für die operative und strategische Steuerung des Unternehmens nutzbar zu machen. Dies ist bisher oft nur eingeschränkt möglich, da viele IT-Systeme untereinander inkompatibel sind und sich ihre Daten nur mit hohem Aufwand austauschen oder integrieren lassen. Jede Änderung, die sich aufgrund der Freigabe einer neuen Version oder inhaltlicher Modifikation der eingesetzten EDV Systeme ergibt, macht die manuelle Nachführung der Schnittstellen notwendig.
Erst durch den ungehinderten und logisch transparenten Zugriff kann die geschäftsrelevante Verknüpfung und die übergreifende Bewertung der Daten aus den verschiedenen Anwendungen erreicht werden. Bisher wird dies nicht oder nur in geringem Umfang umgesetzt, da sich entsprechende system- und anwendungsübergreifende Zugriffs-, Auswertungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten auf Basis der heute verfügbaren Technologien nicht mit ökonomisch zu rechtfertigendem Aufwand realisieren lassen.
Die Konsortialpartner des BIZYCLE Wachstumskerns haben sich zusammengeschlossen, um im Rahmen des innovativen Regionalen Wachstumskerns BIZYCLE die Technologiebasis für die zukünftige Entwicklung von Software für eine umfassende Unternehmenssteuerung durch Komponentenintegration zu schaffen.

Auf Basis dieser umfassenden Verfahrensinnovation können zukünftig Unternehmenssteuerungslösungen entwickelt werden, die es erlauben, grundsätzlich verschiedene Komponenten automatisiert anzudocken und zentral anzusteuern. Anwendungen, die auf Basis dieses Frameworks entwickelt werden, erlauben einen ganzheitlichen Zugriff auf alle bestehenden Systeme und somit die Bearbeitung aller für die Unternehmenssteuerung relevanten Daten, Prozesse und Informationen. Der kostenintensive manuelle Integrationsprozess entfällt und wird durch einen grundsätzlich automatisierten Prozess ersetzt.
Die gesamte BIZYCLE-Plattform bietet demzufolge Dienste zur Unterstützung von:

  • technischer Interoperabilität (Realisierung von Kommunikationsmechanismen, Datenaustausch und Verknüpfung von Funktionalitäten zwischen Komponenten),
  • Datenintegration (Verknüpfung von in Beziehung stehenden Informationsbeständen inklusive der Transformation von Daten in die benötigten Zielstrukturen und Formate),
  • domänenspezifischer Interoperabilität (Bereitstellung benötigter Funktionalität, beruhend auf spezifischen Anforderungen der jeweiligen Fachdomäne und dazugehörigen Produkte) und
  • weiteren - sowohl generischen als auch branchenspezifischen - Diensten, die für bestimmte Anwendungsszenarien benötigt werden (und als Ergebnis der Offenheit der Plattform jederzeit um weitere Dienste ergänzt werden können).

In diesem Bündnis sind sieben regionale Partner unmittelbar beteiligt. Das Konsortium setzt sich aus folgenden Unternehmen zusammen:

Methoden, Werkzeuge und InfraStruktur für die
Komponenten-Integrationsplattform des BIZYCLE Wachstumskerns Aufgabe im ISKI-Verbundprojekt ist die Konzeption, der Entwurf und die Erstellung der grundlegenden Plattform-Komponenten und -Dienste, sowie die Entwicklung einer durchgängigen Software-Methodik für das BIZYCLE-Framework zur Unterstützung (semi)automatischer Komponentenintegration im Anwendungsbereich der umfassenden Unternehmenssteuerung. Im Einzelnen sind (ausgehend von bereits zuvor durchgeführten Forschungsarbeiten/protopypischen Entwicklungen beim Antragsteller und seinen Verbundpartnern) Methoden und detaillierte Spezifikationen für die folgenden Komponenten des BIZYCLE-Frameworks im Projekt zu erarbeiten, daraus konkrete Architektur- und Software-Entwürfe abzuleiten und gemeinsam mit den Partnern prototypisch zu realisieren:

  • Komponentenanalyse (Interoperabilität): Analyse der Konflikte, die eine Interoperation zwischen Komponenten verhindern.
  • Komponentenanalyse (Datenkompatibität): Analyse von Konflikten zwischen Datenschemata.
  • Metadaten-Repository: Erstellung eines Repositories, das die gemeinsamen Daten und Metadaten für die übrigen Komponenten im Framework bereitstellt. Dazu gehören: Die Verwaltung von Komponenten inklusive ihrer Modelle auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus, Metadaten zur Komponentenkonfiguration, Metadaten zur Beschreibung der beteiligten Technologien, Metadaten und Bausteine zur Generierung von Konnektoren.
  • Modelltransformation: Transformation von Modellen mit dem Ziel, die Abstraktion bzw. Verfeinerung von Modellen zu ermöglichen zwischen einer technologieorientierten Darstellung und einer analyseorientierten Darstellung, welche die zu integrierenden Komponenten beschreiben.

Konnektorgenerierung: Erstellung von Konnektoren zur Vermeidung/Überbrückung von Inkompatibilitäten zwischen Komponenten auf der Basis identifizierter Konflikte und Nutzeranforderungen; dazu gehört auch die Generierung von Source Code basierend auf plattformspezifischen Modellen.
Auf dieser Basis (und auf der Basis der Dienste, die gegebene Middleware-Plattformen als Basis der BIZYCLE-Interoperabilitätsplattform bereitstellen, wie etwa "security" oder "transaction" services) werden im Rahmen der Plattform-Entwicklung alle die Interoperabilität notwendig unterstützenden Dienste, wie etwa das "life cycle management", das "resource management" und das "metadata management" auf der Basis des Metadaten-Repositories) entworfen und realisiert.

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