TU Berlin

Fachgebiet Datenbanksysteme und InformationsmanagementBIFOLD Opening

Logo FG DIMA-new  65px

Inhalt

zur Navigation

BIFOLD wird neuer KI-Leuchtturm und erhält Millionenförderung vom Bund und Berlin

Lupe

Die 20er Jahre sollen ein Jahrzehnt der Bildung, Forschung und Innovation werden, verkündete Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek am Mittwoch, den 15. Januar 2020 während der Pressekonferenz für das neue Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD). Um insbesondere den Bereich der Künstlichen Intelligenz und Big Data zu stärken, wird das neue nationale Kompetenzzentrum BIFOLD zwischen 2019 und 2022 32 Millionen Euro Förderung vom Bund erhalten.

Zusätzlich unterstützt auch das Land Berlin BIFOLD durch die Förderung von Spitzenforschung. Der regierende Bürgermeister Michael Müller bezeichnete Berlin als Stadt der Chancen und auch als Stadt, die Chancen ergreift. So stellt Berlin für die Einrichtung von acht neuen KI-Professuren 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der regierende Bürgermeister erklärte: „Berlin kann die Forschung zu Künstlicher Intelligenz in Deutschland maßgeblich voranbringen. Das BIFOLD ist nun der nächste große Schritt in diese Richtung. Dafür etablieren wir zusätzliche Professuren und werden auch die bestehenden Synergien in der Berliner KI-Forschung stärker nutzen.“

Synergien ist ein wichtiges Stichwort für BIFOLD, denn das Institut entsteht aus einer bereits seit Jahren sehr erfolgreichen Kooperation zweier nationaler Kompetenzzentren, die nun im BIFOLD fusionieren. Zum einen das Berlin Big Data Center (BBDC) unter Leitung von Prof. Dr. Volker Markl (Leiter des Fachgebiets Datenmanagement und Informationssysteme) und zum anderen das Berliner Zentrum für Maschinelles Lernen (BZML) von Prof. Dr. Klaus-Robert Müller. Beide Zentren waren bereits an der Technischen Universität Berlin angesiedelt und werden in Zukunft auf dem Campus unter einem gemeinsamen Dach Forschung, Ausbildung und Innovationen eng verzahnt voranbringen.

„Wir wollen die Teilaspekte der KI-Technologien nicht alleine betrachten“, denn „Maschinelles Lernen und Big Data Management bedingen sich gegenseitig“, betonte Prof. Dr. Volker Markl, einer der Direktoren des BIFOLD. Wichtig sei es, KI-Expertise aus den Bereichen Big Data und Maschinelles Lernen zu bündeln und an ihren Schnittstellen zu forschen. Auch Prof. Dr. Klaus-Robert Müller, ebenfalls Direktor von BIFOLD, stellte die einzigartige Kombination der Fachgebiete im neuen Forschungszentrum heraus und betonte, dass auch anderen Wissenschaftsbereiche wie Medizin, Physik, Chemie und Biologie hinzugezogen werden.

Auch bei der Ausbildung einer neuen Generation von KI-Forscherinnen und Forschern wird BIFOLD durch die Schaffung einer integrierten Graduiertenschule eine wichtige Rolle spielen. Wie entscheidend dies sei, lässt sich am internationalen Wettlauf um die führenden Köpfe in KI erkennen, aber auch an dem großen Interesse von Studierenden: Prof. Klaus-Robert Müller berichtete, wie sein Maschine Learning Kurs statt 50 nunmehr über 600 Anmeldungen erhalte.

Auch Bildungsministerin Anja Karliczek betonte, dass es exzellente Forschung brauche, um Deutschland zu einem Spitzenstandort für KI zu machen. „Die Fusion der beiden Berliner KI-Kompetenzzentren zu BIFOLD ist ein Meilenstein in der Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung.“ Wie viel wichtige Arbeit in dem Bereich noch zu leisten ist, zeigte der Rundgang durch den Showroom mit technischen Demonstratoren. Während sich der 55-jährige Bürgermeister Michael Müller über die Einschätzung einer Gesichtserkennung auf 28 Jahre sehr freute, wurde ebenso ersichtlich, dass die Fördergelder im Bereich Künstliche Intelligenz und Big Data noch erfolgversprechend genutzt werden können.

Weitere Informationen zur Ankündigung von BIFOLD finden Sie in der gemeinsamen offiziellen Presseerklärung der TU Berlin und des BMBF.

Zur Website von BIFOLD.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe